Jetzt gibt es Noten für unsere Politiker!
Von VERA CORNETTE
Wir lassen noch einmal die Verdienste und Fehltritte unserer Bundesminister Revue passieren. Aufgefallen sind uns Steinbrücks markige Sprüche, der Werdegang eines blassen Beamten zum feurigen Kanzlerkandidat. Auch Ministerinnen, die mehr oder weniger von der Bildfläche verschwunden sind – und von deutschen Mondexkursionen träumen, sind uns nicht entgangen.

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) – befriedigend
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ist der neue Stern am Polit-Himmel. Gibt sich kosmopolitisch, ist beliebt und der jüngste von allen. Dem Opel-Rettungskonzept der Kanzlerin stimmte er nicht zu. Eigenes Konzept? Fehlanzeige! Punkteabzug gibt es füs Posieren am Times Square.
Ursula von der Leyen (CDU) – gut
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend musste mit harten Bandagen kämpfen – und das häufig gegen ihre eigenen Partei’freunde’. Sie setzte das Elterngeld (ursprüngliche SPD-Idee) und den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze durch. In letzter Zeit meldete sie sich häufig bei gesundheitspolitischen Fragen zu Wort… Ambitionen auf einen anderen Ministerposten?
Annette Schavan (CDU) – ausreichend
Wer von der Bundesministerin für Bildung und Forschung und ihrer Tätigkeit etwas mitbekommen will, muss schon sehr gut aufpassen. Dank der Förderalismusreform sind ihre Kompetenzen ziemlich beschnitten worden. Ihr neuester Coup: ein Raumfahrtprogramm. Mal sehen, ob demnächst eine deutsche Flagge auf dem Mond weht…
Ulla Schmidt (SPD) – ausreichend
Wenn sie den Namen der Bundesministerin für Gesundheit hören, wird Ärzten, Patienten und Pharmalobbyisten gleichermaßen schlecht. Ganz schön hartnäckig also. Einziges Manko: Schlecht sind mittlerweile – aufgrund der Dienstwagenaffäre – auch ihre Umfragewerte. Da wäre Frau Schmidt wohl besser in Aachen geblieben, anstatt nach Alicante zu fahren…
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Verfasst von veracor 
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