
...ein Laden für Felicitas
heißt es bis Anfang April – so spannend und vielfältig wie die (beiden Groß-) Städte sind, werden hoffentlich auch die Einblicke während des Praktikums im Bundespresseamt, im Referat für Frauen, Familien & Co sowie an der Seite des stellvertretenden Regierungssprecher Thomas Steg.
Morgen früh geht’s los; seit gestern Abend bin ich in der Hauptstadt, habe schon ein wenig das Viertel, in dem sich meine Wohnung befindet, inspiziert. Ich habe einen guten Blick auf den Fernsehturm am Ahlex (für Westdeutsche) respektive Allex (für Ostdeutsche), vor dem Haus tun sich Kinderspielplatz und kahle Bäume auf, Bars, Cafés, kleine Clubs lassen auf ein vitales Nachtleben schließen (sicherlich demnächst mehr davon;), First- & Second-Läden in einigen Häusern, der pittoreske Hackesche Markt liegt nur ein paar Minuten Fußweg entfernt…
In der so genannten Spandauer Vorstadt des Berliner Ortsteils Mitte fühle ich mich schon sehr wohl – gleich am ersten Abend habe ich ungefragt einen Restaurant-Tipp bekommen; vermutlich sah ich mit meinen zwei riesigen Koffern und der Umhängetasche ein wenig hilfsbedürftig aus – „Der Vietnamese an Ecke ist wirklich gut, auch nüch so teuer, für die Studenten und so“, gab mir eine ältere Dame beim Überqueren der Straße mit auf den Weg. Und weil ich mich heute Morgen zum Joggen an die Spree ohne Stadtplan in der Hand getraut habe, bin ich gleich von einer Gruppe ratloser Italienerinnen angesprochen worden – zum Weg zeigen.
Muss ja keiner wissen, dass ich einen kleinen Stadtplan für alle Fälle in der Tasche dabei habe
Verfasst von veracor